Lifestyle

Endlich schöne Zähne!

Hallo ihr Lieben,

Wie ihr bereits in den letzten Wochen mitbekommen habt, trage ich seit September eine innenliegende Zahnspange! Weshalb ich mich dazu entschlossen habe, wie alles genau abläuft und was man beachten muss, folgt hier in diesem Blogpost!

Bereits mit 12 Jahren meinte mein Zahnarzt bei jedem Besuch, dass man über eine Regulierung nachdenken sollte. Ich war damals schon stur (und eitel 😄), dass das für mich überhaupt nicht in Frage kam! Außerdem haben mich meine Zähne nicht gestört, ich hatte zwar relativ spitze und leicht nach außen stehende Eckzähne (ich nannte sie liebevoll meine Vampirzähnchen), fand das aber nicht weiter schlimm. Nun ja, mit 20(!) haben sich meine Zähne plötzlich wieder begonnen zu verschieben und zwar so ziemlich in alle Richtungen! Die hinteren Eckzähne stehen fast um 90 Grad gedreht, die Weisheitszähne brechen langsam durch, wodurch sich alle anderen Zähne aus Platzmangel natürlich weiter verschieben. Auf jeden Fall hat mir mein Gebiss und somit auch mein Lächeln immer weniger gefallen und ich habe mich oft dabei ertappt, dass mir lautes Lachen unangenehm war oder ich beim Reden das Gefühl hatte, jeder würde mir auf meine Zähne starren. Das Problem war aber auch, dass es immer schlimmer wurde und sich die Zähne weiterhin verschoben haben.
Ich habe dann relativ bald einen Zahnarzt-Termin vereinbart und mich darüber aufklären lassen, was denn überhaupt für eine Spange möglich wäre und wie man vorgehen könnte.
Es gibt zwei Arten von „unsichtbaren“ Spangen, die Invisalign und die Incognito Spange, welche auf den inneren Zähnen liegt. Da meine Zähne wirklich mehrere Fehlstellungen auf einmal vorweisen, kam laut meiner Ärztin nur die Incognito Spange in Frage.


Zuerst werden Abdrücke sowie Röntgenbilder der Zähne gemacht und anschließend wird die Spange bestellt.

Wenige Wochen später war dann auch schon der nächste Termin, an welchem die Spange an den unteren Zähnen befestigt wurde.
Das Einsetzen ist überhaupt nicht schmerzhaft. Da die innenliegende Spange auch an der Zunge liegt, kommt es vorübergehend zu einem…naja Sprachfehler würde ich nicht sagen, aber wenn ihr meine Stories kurz danach gesehen habt, wisst ihr ja wovon ich spreche 😄. Feste Nahrung zu sich zu nehmen ist schmerzhaft die ersten Tage, nach 1-3 Wochen ist es aber kein Problem mehr.
4 Wochen später bekam ich dann auch die Spange oben eingesetzt und habe sie somit jetzt im gesamten Kiefer. Man kann sie von außen überhaupt nicht erkennen, was mir natürlich super wichtig war!
Ich muss sagen, dass sowohl das Sprechen, als auch das Essen mit der kompletten Spange in den ersten Wochen schwieriger war (ist ja auch völlig logisch). Zu Beginn ist es einfach ein total ungewohntes Gefühl, aber man gewöhnt sich wirklich sehr schnell daran und Schmerzen hat man überhaupt keine mehr!
Für mich lohnt es sich bestimmt und ich freue mich unglaublich, bald wieder meine Zähne voller Stolz zeigen zu können/wollen!
Meine Ärztin heißt übrigens Dr. Karin Jäger und hat ihren Sitz in Perchtoldsdorf. Für alle aus Wien & Umgebung auf jeden Fall eine ganz große Empfehlung meinerseits! Ich vertraue ihr zu 100% und weiß, dass ich bei ihr bestens aufgehoben bin.
Zu den Kosten: Diese sind bei einer „unsichtbaren“ Spange etwas höher als bei einer regulären und somit etwa bei 6000 Euro.
Ich hoffe, ich konnte einige von euch mit diesem Blogpost etwas aufklären bzw. weiterhelfen! Bei weiteren Fragen könnt ihr gerne hier kommentieren, ich beantworte sie noch heute ☺️
Eure Gerid 💕

Previous Post Next Post

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply Eden November 19, 2017 at 1:26 pm

    Hallo Gerid,
    wie lange musst du die Spange denn ungefähr tragen und wird ein Teil der Kosten auch von der Krankenversicherung übernommen oder musst du alles selbst zahlen?
    Danke für die Info 🙂

    • Reply gerid01admin November 29, 2017 at 10:47 am

      Etwa 2 Jahre, bisher habe ich noch nichts eingereicht aber werde es versuchen 😀

    Leave a Reply